Der Weg vom Korn zum Brot

Die beiden vierten Klassen nahmen im Jahr 2018 vom Frühjahr bis zum Herbst an einem interessanten Projekt teil: Der Weg vom Korn zum Brot. Bereits zum zweiten Mal betreuten Herr Theis und andere freiwillige Mitglieder des Heimatvereins Neunkirchen das Projekt mit großer Begeisterung und ließen sich tolle Aktionen für die Kinder einfallen. Im Frühjahr beteiligten sich die Kinder an der Aussaat des Korns und im Sommer halfen sie bei der Ernte. Das Binden der Garben machte ihnen sehr viel Spaß.

Im September konnten sie die alte Dreschmaschine in der Arbachstraße bei der Arbeit bestaunen und erlebten vorher hautnah mit, wie die Spreu ohne Maschinenhilfe vom Weizen getrennt wurde. Zur Stärkung bekamen die Kinder jeweils ein tolles Frühstück.

Mitte Dezember trafen sich die beiden vierten Klassen zum Abschluss mit den Mitgliedern des Heimatvereins im Heimathaus Ley in Neunkirchen, um den Bäckern über die Schulter zu sehen. So eine große Teigrührmaschine hatten die Kinder noch nicht gesehen.

„Es hat viel Spaß gemacht, weil wir Stutenmänner selbst geformt haben. Wir durften auch Spekulatius essen. Viele selbstgemalte wunderschöne Bilder haben wir auch gesehen und einen Film über die alten Gruben angeschaut.“ (Esna Kuvvet)

„Es gab da auch noch altes Geld, altes Geschirr und eine kleine Schmiede. Eine Maschine war besonders schön.“ (Johannes Steup)

Für die Kinder war das Projekt von großer Bedeutsamkeit, weil sie das Säen, das Ernten, das Dreschen und das Backen mit allen Sinnen erleben konnten. Das kann Unterricht alleine nicht leisten und deshalb hoffen wir, dass der Heimatverein diese Tradition noch lange erhalten wird. 

 

 

 

Zurück

< Mai 2019 >
Mo Di Mi Do Fr Sa So
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31    
V2-10.gif